Legen sie auch Wert auf artgerechte Schweinehaltung ?
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konventionelle Schweinemast -Massentierhaltung auf engstem Raum im Stall -künstliche Beleuchtung -unfallträchtige Spaltenböden -gentechnisch verändertes Futter erlaubt -synthetische Aminosäuren zur Futterverwertung und Turbowachstum -Ferkel säugen beim Muttertier 21 Tage -abkneifen der Zähne und kopieren der Schwänze -Schlachtung mit ca. 8 Monaten nach oft tagelangen Tiertransporten
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Bio-Mast -8 m² für ein Muttertier mit Auslauf ins Freie -künstliche Beleuchtung, außer beim Freigang -Teilbereich aus Spaltenböden und Einstreu -nur ökologisch angebautes Futter erlaubt -keine leistungsfördernden Stoffe erlaubt -Ferkel säugen beim Muttertier 40 Tage - abkneifen der Zähne und kopieren der Schwänze nur in Notfällen erlaubt -Schlachtung ab 8 Monaten nach max. 29 stündigen Transporten |
Unsere Schweinehaltung -heller Außenklimastall mit angeschlossener Freilandfläche -nur natürliches Licht -selbst angebautes Futter, natürliches Wachstum -keine leistungsfördernde Futterzusätze -Ferkel säugen beim Muttertier ca. 3 Monate -kein abkneifen der Zähne und kopieren der Schwänze -Schlachtung frühstens mit 12 Monaten ohne Transportstress |
Unsere Tiere leben in Gruppen mit viel Platz im Außenklimastall und ihren Freilandgehegen. Zum ferkeln oder bei schlechtem Wetter können die Schweine Schutz in geräumigen Buchtenim Stall suchen. Diese werden immer mit frischem Stroh gestreut, in dem sich die Ferkel einkuscheln können. Ihrem Wühl- und Sühltrieb können unsere Weideschweine ganzjährig nachgehen. Auf Mastfutter verzichten wir ganz, gefüttert werden Klee, Luzerne, Wiesengras, Futterrüben, Kartoffeln, Gemüse, Obst von unseren Bäumen und frisches Wasser mit etwas Schrot. Dadurch wachsen die Ferkel langsamer als in den Mastanlagen, aber die Fleischqualität ist unübertroffen. Das Stesshormon Adrenalin ist ein entscheidender Faktor für die Fleischqualität. Adrenalin senkt den PH- Wert im Fleisch, macht es blass, weich und wässrig. Beim Braten schrumpft das Fleisch, wird trocken und fade.Unsere Schweine werden stressfrei gehalten und geschlachtet. Dies gelingt bei der natürlichen Freilandhaltung am besten. Unsere Tiere sind auch keine überzüchteten Masttiere sondern stressunanfällige Weide- und Wollschweine. Überzeugen sie sich selbst ! |

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Unsere Tiere Die Wollschweine sind im Frühjahr 2004 aus dem Haustierpark Lelkendorf zu uns gekommen. Genauergesagt ist es nur ein Eberferkel, die Sau ist ein Düppeler- Weideschwein. Wir halten unsere Tiere in einem mit Baumschwarten verstärktem Gehege. An der Innenseite sind in 20 und 60 cm Höhe Weidezaundrähte gespannt, die sich auch schon echt bezahlt gemacht haben. Als Unterstand dient eine geräumige und zugfreie Hütte. Auf die Ferkel der Beiden sind wir schon sehr gespannt, aber das wird erst im nächsten Frühjahr was werden. Ich werde aber wenn es so weit ist an dieser Stelle davon berichten. Vor über 150 Jahren trat das Wollschwein seinen Siegeszug durch halb Europa an. Mancherorts zählte es zeitweilig zu den meist gehaltenen Schweinen. Die gute Kälteverträglichkeit und die Weidehaltung machten es zu einer geeigneten Freilandrasse. Das Wollschwein kennt keinen Streßzustand, ist ruhig und anspruchslos bezüglich des Futters. Bevor sie ihre Wolle bekommen sind die Ferkel in den ersten Wochen gestreift wie Wildschweine. Mit ca. dreizehn Monaten sind die Wollschweine recht spät zuchtreif und durch die geringe Fruchtbarkeit bringen sie nur ca. 6 Junge zur Welt. Durch die Weidehaltung und der langsamen Entwicklung der Wollschweine ist das marmorierte schmackhafte Fleisch von einer hervorragenden Qualität. Mit dreizehn Monaten erreichen die Wollschweine ein Schlachtgewicht von ca. 120 kg, aber auch als Spanferkel ist es nicht zu verachten. Das Wollschwein besitzt eine gute Speckschicht - somit wird das Fleisch nicht trocken und ist zum Räuchern bestens geeignet. Der Schinken ist eine wahre Delikatesse. Das Düppeler Weideschwein ist eine Rückzüchtung des heutigen Hausschweins durch den Berliner Prof. Plarre Ende des 20. Jahrhunderts. Prof. Plarre versuchte damit der heutigen und zukünftigen Generation den Eindruck des ursprünglichen Weideschweins vor der Aufstallung zu vermitteln. Aufgrund ihrer recht kleinen, robusten und spätwüchsigen Art sind die Düppeler Weideschweine hervorragend für die Freilandhaltung geeignet, ganz im Gegensatz zu dem bekannten Hausschwein. Typisch für ihre Gattung sind die verschiedenen Farbvariaten und die besondere Qualität ihres Fleisches. Wollschweine (Mangalitza); Robust, widerstandsfähig, winterhart, sehr guter Speck, Mangalitza-Schinken ist eine hochwertige Delikatesse; wegen robuster Klauen für jedes Gelände geeignet, ganzjährige Freilandhaltung möglich; Suhle notwendig; besonders für extensive Weidehaltung geeignet. Rückzüchtung Deutsches Weideschwein (Düppeler Weideschwein); Widerstandsfähig, robust, gute Marschfähigkeit, außergewöhnliche Schlachtqualität |